Ein neuer Vikar in Spradow

„Siehe ich mache alles neu“ (O#enbarung 21,5) - Jahreslosung
Liebe Schwestern und Brüder der Ev.-Lutherischen Kirchengemeinde Spradow,
mein Name ist Johannes Möller. Ich bin 31 Jahre alt und wohne in Löhne-Mennighüffen.
Im März beginnt für mich das Vikariat in der Kirchengemeinde Spradow. Ihr
Gemeindepfarrer Christoph Harder wird mich in den kommenden zwei Jahren auf dem
Ausbildungsweg zum Pfarrer begleiten. In dieser Zeit werde ich die umfangreichen
Aufgabengebiete einer Pfarrperson in der Gemeinde und im Predigerseminar in
Wuppertal erlernen. Auf die Zeit des Vikariates in Ihrer Gemeinde freue ich mich sehr!
Nach dem Abitur vor zwölf Jahren entschloss ich mich zunächst, eine handwerkliche
Ausbildung als Zimmermann zu machen. In dieser Zeit begann ich aktiv Kinder-
gottesdienst in meiner Heimatgemeinde mitzugestalten. Die Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen sowie die Auslegung und Verkündigung des Wortes bereitete mit viel
Freude und weckte mein Interesse Theologie wissenschaftlicher zu betreiben. So
entschied ich mich nach der Ausbildung für ein Lehramtsstudium an der Universität
Bielefeld mit der Fächerkombination Deutsch und ev. Religion. Schnell bemerkte ich im
Studium, dass mich die Theologie in ihrer Bandbreite und ihrer langen Traditions-
geschichte fasziniert. Im Laufe des Studiums kam der Wunsch auf, Theologie nicht nur
auf schulischer Ebene zu betrachten, sondern den Blick zu weiten für Predigt, Liturgik
und Seelsorge. So entwickelte sich der Wunsch Pfarrer zu werden. Nach vielen
Gesprächen mit Pfarrern, Theologen, Freunden und Bekannten fasste ich nach dem
Lehramtsstudium den Entschluss ein Theologiestudium zu beginnen mit dem Ziel
Gemeindepfarrer zu werden. Ich begann ein Studium an der kirchlichen Hochschule
Wuppertal und studierte dort bis Oktober 2024. Im letzten Jahr meines Studiums
wechselte ich an die Universität Frankfurt und schloss dort das Studium ab.
Wenn es die Zeit zulässt, arbeite und renoviere ich an unserem Familien-Fachwerkhaus,
in dem ich selbst wohne. Außerdem arbeite ich auch gerne in dem dazugehörenden
Garten. Die Musik und das Musizieren sind mir ebenfalls wichtig. Ich spiele seit über 20
Jahren Schlagzeug, jedoch seit einiger Zeit nicht mehr in einer Band.
Mit meiner Freundin verbringe ich gerne meine Freizeit. Wir mögen beide die Natur,
teilen das Interesse an kulturellen Veranstaltungen, kochen gemeinsam oder gehen ins
Kino.
Die Jahreslosung aus der O#enbarung des Johannes spricht mir Mut zu, die beginnende
Vikariats-Zeit in der Kirchengemeinde Spradow mit offenen und wachen Augen zu
erleben und die Gemeinde kennen zu lernen. Gott erscheint nicht als distanzierter
Beobachter, sondern als Handelnder, der Ho#nung schenkt und eine Perspektive
scha#t. Dieser Trost war für mich im Rückblick ein bedeutsamer Wegweiser, sowohl bei
großen als auch bei kleinen Veränderungen. Für die kommenden Aufgaben in der Zeit
des Vikariates in ihrer Gemeinde sehe ich mich durch die Jahreslosung ermutigt und
gestärkt, Gottes Wort zu predigen und kirchliches Leben in der Gemeinde zu gestalten.
Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg, der ab März vor uns liegt. Auf das
Kennenlernen, auf zahlreiche Begegnungen, auf gute Gespräche und auf viele
bereichernde Momente.
Herzliche Grüße, Gott befohlen und auf bald
Ihr/ Euer Vikar Johannes Möller